Betreiber:
Frank Ambrock
Am Zuggraben 2
29356 Bröckel

Autoren:
Christina Allmeling
Dr. Ilse Jacobsen
Timm Reinhardt
Ralph Kopp
Frank Ambrock

Update: 02.01.2012

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Gästebuch
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Äußerliche Pilzerkrankungen

1. Salzbehandlung
Die Salzbehandlung kann sowohl als Intensivbad als auch als Dauerbad angewandt werden. Unterschiedlich dabei sind die Salzkonzentrationen. Es ist darauf zu achten, dass jodfreies Salz benutzt wird, weil es sonst unter Umständen zur Metamorphose kommen kann.


Das Intensivsalzbad:

Für das Intensivbad setzt man das Tier ca. 10 Minuten in ein Behältnis, dem pro Liter Wasser ein Teelöffel Salz zugegeben wurde (z.B. Eimer, Schüssel). Das Salzwasser ist nach jeder Behandlung zu erneuern.


Das Dauerbad:

Hier wird dem Haltungswasser ein Teelöffel Salz auf 10 bis 100l Wasser zugegeben, je nach länge des Bades ( von einer Nacht bis ständig )

Die Verpilzung verschwindet auf diese Weise in aller Regel nach ca. 5 - 10 Tagen. Nach einer weiteren Woche Quarantäne ( aus Sicherheit) können die betroffenen Tiere zu den anderen Artgenossen zurückgelassen werden.

Achtung! Eine höher dosierte Salzlösung sollte nicht in Becken mit Zeolith angewandt werden, da das Salz die im Zeolith gebundenen Schadstoffe löst und wieder freisetzt!



2. Teemethode

Man nimmt pro 10 Liter Aquarienwasser einen Teebeutel schwarzen Tee ohne sonstige Zusätze. Diese Teebeutel gibt man in einen kleinen Eimer/gößeren Becher - je nach Menge - und übergießt sie mit heißen, nicht kochendem Wasser.
Nach etwa 15 Minuten dürfte der Tee gut durchgezogen sein.
Das abgekühlte Teekonzentrat schüttet man nun ins Aquariumwasser.

Mehr muss für den Moment nicht beachtet werden. Es kann normal gefüttert werden.

Nach etwa einer Woche macht man einen größeren Wasserwechsel (ca. 60%), damit ein Großteil des Tees raus kommt. - Der restliche Tee wird einfach durch die "normalen" Wasserwechsel entfernt.

 

3. Seemandelbaumblätter:

Anwendung:
1-2 Blätter auf 50l - 70l Aquarienwasser
Nach ca. 3 Wochen ist die Wirkung erschöpft, die Blätter können aber trotzdem im Wasser verbleiben und lösen sich dort auf.
Natürliche Tannine und Biosubstanzen werden nach dem Einsetzen der Blätter langsam an das Aquarienwasser abgegeben, entfalten eine antibakterielle Wirkung, und fördern die Heilung bei Verpilzungen, Entzündungen und Flossenfäule. Seemandelbaumblätter schaffen ein natürliches Aquarienwasser, verbessern den Schleimhautschutz, fördern die Laichbereitschaft und verhindern Laichverpilzungen. In diesem Zusammenhang wurden sehr gute Erfahrungen gesammelt.

                           

 

Axolotlpest


Erreger sind meist Mycobakterien. Das heißt, eine Mischung aus Bakterien und Pilzen. Es handelt sich dabei um Stäbchenbakterien, die aber auch eine Art Mycel ausbilden und daher schwer zu bekämpfen sind.
Genau nachweisen kann man diesen Keim in einer Bakterienkultur.
Der Krankheitsverlauf geht sehr schnell und endet tödlich, wenn man nicht innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der ersten Hautwunden handelt.
Wird sofort mit Gentamycin behandelt, bei akutem und großflächigem Befall auch noch zusätzlich ein Fungizid (z.B. Amphotericin) eingesetzt, besteht aber durchaus eine Heilungschance.


Das Becken des infizierten Tieres muss gründlichst gereinigt werden und alle nicht desinfizierbaren Inhalte müssen verworfen werden! Das kranke Tier muss bis zur vollständigen Abheilung in Quarantäne verbleiben

.
Hier ist ein Behandlungsvorschlag:
von Christina Allmeling


Zuerst habe ich von den Tieren die oberflächlichen Wunden mit einen Tupfer abgestriffen. Die Beläge ließen sich gut abstreifen, die Tiere hatten aber Schmerzen. Eine Narkose wollte ich dennoch nicht riskieren.
Danach kamen die Tiere in ein Intensiv-Behandlungsbad mit Gentamycin.
Die Dosis: Die Gentamycinkonzentration sollte 10 mg/Liter Wasser betragen.

Zusätzlich habe ich dem Wasser noch Jodfreies Salz zugefügt und zwar in einer Konzentration von 1 g pro Liter.

                Eine infizierte Wunde, die schnellstmöglich behandelt werden muss


Auch habe ich dem Wasser Ampho zugesetzt. In einer Konzentration von 200 µl/Liter Wasser.
In diesem Intensivbad habe ich die Tiere täglich für 15 Minuten verbracht. Und zwar solange, bis die Wunden deutlich zurück gingen und sich neue Haut gebildet hat (Bei einem Tier waren es fast 6 Wochen) Ampho habe ich aber schon nach zwei Wochen abgesetzt.
Nach der Intensivbehandlung kamen die Tiere in ein Dauersalzbad mit einer Konzentration von 1 g auf 50 Liter Wasser und zusätzlich schwarzen Tee.
Tee: Man nimmt pro 10 Liter Aquarienwasser einen Teebeutel schwarzen Tee ohne sonstige Zusätze. Diese Teebeutel gibt man in einen kleinen Eimer/größeren Becher - je nach Menge - und übergießt sie mit heißen, nicht kochendem Wasser.
Nach etwa 15 Minuten dürfte der Tee gut durchgezogen sein.
Das abgekühlte Teekonzentrat schüttet man nun ins Aquariumwasser. Grüner Tee eignet sich auch, allerdings sind die Gerbstoffe erhöht und man sollte die Konzentration verringern.

                       
                                           Dieses verstorbene Tier zeigt tiefe Wunden der Infektion

Das Dauerbad habe ich noch fast 2 Monate durchgeführt. Danach waren die Tiere wieder in Ordnung. Die Wunden verheilt und nur noch durch leichte Eindellungen sichtbar.

Der Behandlungsaufwand ist zwar erheblich, aber die Erfolgsquote rechtfertigt diesen hohen Aufwand.

Ebenfalls ist diese Behandlungsmethode nicht durch jedermann durchzuführen, da das Gentamycin nicht ohne Rezept zu bekommen ist. Zusätzlich ist auch bekannt, dass Gentamycin bei Amphibien Nephrotoxisch ist. Aber bei der Axolotlpest besteht keine anderen Möglichkeiten. Die Möglichkeit, dass die Tiere durchkommen hängt vom Ausmaß der Erkrankung ab und wie genau die Behandlung durchgeführt wird.

 

 

Lernaeabefall (Ankerwurmbefall)

Weiße stabförmige Gebilde mit kleinen Säckchen am Ende stecken fest in der Fisch- oder Amphibienhaut

Ursache: Parasit
Gefährlichkeit: sehr gefährlich!


Der Krebs Lernaea wird von vielen Aquarianern 'Ankerwurm' oder 'Stäbchenkrebs' genannt, da er mit einem verzweigten Haftorgan tief in der Fischhaut fest verankert ist und eine lang gestreckte Körperform ohne sichtbare Gliedmaßen hat. Am hinteren Ende befinden sich zwei sackförmige Auswüchse, in denen sich Eier entwickeln. Ankerwürmer, sehen wie Stäbchen aus und gehören zu den Krebstieren. An den Bissstellen finden sich häufig tiefe Entzündungen bis zu kraterförmigen Lochbildungen. Ankerwürmer stellen unter 14 °C ihre Vermehrung ein.

Die Eier benötigen zwischen mehreren Tagen und zwei Wochen, um zur Reife zu gelangen. Dann fallen sie ab, und die Larven schlüpfen. Nach Abgabe der Eier stirbt der Mutterkrebs und wird vom Fischgewebe abgestoßen. Auch die Larven sind Parasiten und suchen die Kiemen der Fische auf, an denen sie Blut saugen. Dort erreichen sie als Larve die Geschlechtsreife. Nach der Paarung lösen sich die weiblichen Larven vom Fisch und schwimmen kurze Zeit als Planktonorganismen. Dann suchen sie einen Fisch und bohren sich in dessen Haut ein. Hier entwickeln sie sich zu dem stabförmigen Krebs.
Lernaea schadet dem Fisch/Amphibie sehr, da er ihm ständig Blut entzieht.

Amphibien reagieren leider ganz anders auf Medikamente als Fische und gerade Wurmmittel sind sehr schwierig zu dosieren.

Ankerwürmer sind eine sehr hässliche und hartnäckige Plage. Nur mit Desinfektion bekommt man die Plage nicht in den Griff. Die Nauplien verstecken sich wirklich in den kleinsten Lücken und sogar an den Tieren (meist Kiemenspalten oder Hautfalten) und breiten sich bei nächster Gelegenheit wieder aus. Es muß hier also wirklich hart durchgegriffen werden sonst verliert man die Tiere. Axolotl reagieren äußerst empfindlich bei einem Lernaeabefall. Das Immunsystem bricht zusammen und innere Infektionen sowie Blutvergiftung sind die Folge.
Dies ist letal für die Tiere.

Als Medikament wird Eprinex empfohlen (allerdings auch mit dem Hinweis, das es durchaus die Axolotl schädigen kann - aber so hast man wenigstens eine Chance). Das Eprinex von der Firma Medial kommt aus der Veterinärmedizin und wird bei Rindern eingesetzt. Beziehen kann man es nur über den Tierarzt. Ein anderes Produkt ist auch Eprinomektin. Beide haben einen ähnlichen Wirkstoff und müssen in einer Konzentration von 0,05 mg/ pro Liter Wasser angesetzt werden. Es bildet sich aber ein öliger Film. Nötig ist also während der Behandlungsdauer über mehrere Tage, eine gute Belüftung des Quaratänebeckens und deutliche Temperaturabsenkung.
Eprinex wird bei Ankerwurmbefall bei Lachsen eingesetzt aber bei Amphibien gibt es bislang kaum Erfahrungswerte. Allerdings wurde es bereits erfolgreich beim Axolotl angewendet.

 

 

Verdauungsstörungen und ihre möglichen Ursachen

Nahrungsverweigerung :
Haltungsfehler, Falsches Nahrungsangebot, Überfütterung, Fremdkörperaufnahme (Feststellen durch Abtasten des Bauchraumes und Kontrolle des Maulbereiches ), Parasiten, Gastritis, Enteritis (Magendarmentzündung), Hepatitis (Leberentzündung)

Maul bleibt geöffnet :

Aufnahme zu großer Futterbrocken, Fremdkörper, Magenüberladung, Parasiten im Maul, Speiseröhre, Magen (oft Nematodenbefall)
Anmerkung - es gibt Tiere, die genetisch ein offenstehendes Maul haben und einen verdickten Mundboden. Dies ist evtl. durch eine Teilmetamorphose ausgelöst worden, belastet die Tiere in der Regel aber nicht.

 

Wischbewegungen mit dem Maul oder Kratzen am Maul :
Fremdkörperaufnahme, Parasiten; Gifte, Verletzungen des Maules, Magenentzündung, Hauterkrankung



Erbrechen der Nahrung :

Überladung des Magens oder zu schnelle Futteraufnahme, zu häufige Futterintervalle, Stress und Erschrecken, Gastritis bei bakteriellem, mykotischem oder parasitären Befall, Aufnahme verdorbenen Futters (verdorbener Fisch oder verdorbene Mückenlarven), Verlegung der Darmpassage



Durchfall :

Infektionen (Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten), Vergiftung durch verdorbenes Futter, Störung des Wasserhaushaltes



mit Schleim überzogener Kot :

Entzündung des Enddarmes durch Infektionen oder Parasiten



Blut oder Gewebebeimengungen des Kotes :

Parasitenbefall, Red Leg Infektion, Virusinfektionen, Pilzbefall, verschluckte Steine



Vorhandensein unverdauter oder nur grob verdauter Nahrungsbestandteile :

Fremdkeime im Darm, zu hartschalige Futtertiere, Darmentzündung



Fremdkörper im Kot :

Parasiten, Mangelerkrankung wie Rachitis und Mineralmangel (dabei werden ggfs. bewusst Steine gefressen um den Mangel auszugleichen!), Unterernährung und Überbesatz (Steine werden als Nahrung angesehen oder bei der Futteraufnahme versehentlich mit verschluckt)



Abmagerung oder Kachexie :

Folgeerkrankung einer gestörten Verdauung



Abnorme Futteraufnahme bei gleichzeitigem Gewichtsverlust :

Parasitenbefall



Unkontrollierte Bewegungen oder Fehlhaltungen (Krümmung) :

Schmerzen durch Entzündung oder Verletzung des Verdauungstraktes, Anschoppung von Nahrung (Verstopfung) und Aufgasungen im Darm


Gasansammlung im Darm :

Futtervergiftung durch verdorbenes Futter (Mückenlarven, Frostfutter, Fisch), Bakterielle Infektionen
 

 

Fettleber

Eine Fettleber entsteht bei zu viel proteinreichem Futter (z.B. Maden oder zuviel Fisch). Und das im Überfluß.

Symptome: Äußerlich sieht man meist nur deutlich zu dicke Axolotl (Bauch dicker als Kopf, deutlich dicke Beine und Unterhals) selten und nur bei weißen Axolotl eine leichte hellgelbe Verfärbung der Haut und Augen. Tiere sind fressgierig, schlucken ab und zeigen danach oft Anzeichen von Würgen. Kann auch schon im semiadulten Stadium auftreten, also Vorsicht mit zu schneller Aufzucht von Jungtieren.

Da man die Leber von außen nicht sehen kann, hier ein paar anatomische Bilder einer Fettleber:

                                                   

Bei einer Diät muß man aber darauf achten, dass die Tiere langsam abnehmen (eine Woche ist OK, aber bei einer Fettleber bitte nicht länger!). Bei einer Radikaldiät bei schon vorgeschädigter Leber besteht die Gefahr der Gykolyse und Autoloyse. Dies ist eine Stoffwechselerkrankung, welche bei absolut Diäten auftreten kann. Dabei sammeln sich Makrophagen und Pigmentzellen in der Leber an, die Leber kann nicht mehr entgiften und stellt ihre Funktion ein. Das Tier stirbt dann auch an Leberversagen. Die Leber zeigt in diesen Fällen  schwarze Pigmentpunkte und Auflösungsanzeichen. Festzustellen nur post mortum.

 

Gifte - Intoxikanationen

Die meisten Vergiftungen entstehen durch Veränderung des PH-Wertes. Ein saures Milieu (PH kleiner 4,5) und ein basischer PH (größer 9) ist für Amphibien schädigend. Larven und Jungtiere und auch unsere Axolotl sind wegen ihrer aquatilen Art am anfälligsten. Vergiftungen machen sich meist zuerst in Form von Entwicklungsstörungen und Hautveränderungen bemerkbar. Die Tiere sondern vermehrt Schleim ab, bekommen eine stumpfe Haut, später treten Verätzungen und Defekte auf, Auf diese Hautschädigungen setzt sich meist noch ein Sekundärpilzinfekt. Vergiftungen sind großer Stress für die Tiere, sie bewegen sich unkoordiniert und stellen ihre Nahrungsaufnahme ein.

Hierbei möchte ich bemerken, das sich durch die Eihüllen das Wasser sehr ansäuert. Wenn nicht schnell ein Wasserwechsel durchgeführt wird, können frisch geschlüpfte Larven mit Vergiftungserscheinungen wie Knickschwänze und Nahrungsverweigerung und taumeln reagieren! Durch einen Wasserwechsel und Entfernen der Eihüllen sind die Tiere manchmal noch zu retten. Auf Tannine reagieren Larven und Embryone auch sehr empfindlich und sie sterben ab. Also Vorsicht beim Einbringen von Laub in die Aufzuchtbecken!

Bei zu niedrigen PH wird auch oft Aluminium und andere Metallione im Bodengrund gelöst. Dadurch wird die Natriumaufnahme reduziert und der Elektrolythaushalt kommt durcheinander.

Amphibien reagieren besondert empfindlich auf Desinfektionsmitte, welche Formaldehyd enthalten. Desinfektionsmittel zerstören die Eiweißstrukturen der Schleimhäute. Formalin ist besonderst aggressiv (obwohl es in sehr geringer Konzentration als Fungizid empfohlen wird . Vergiftungen können Krämpfe hervorrufen. Extremgiftig für Axolotl sind Phenol sowie Kresolverbindungen (Anmerkung von Christina - ich bin dagegen auch allergisch als Spontanreaktionstyp mit Notfallpass ich passe also gut zu den Axolotl )

Auch Jodhaltige ! Desinfektionsmittel sind für Amphibien hochtoxisch und können Vergiftungen auslösen Jod ist in vielen Wasseraufbereitern eingesetzt, da es Fischen nichts ausmacht!)

Amphibien reagieren auch hochempfindlich auf Hydrazin welches in Herbiziden, Arzneimitteln, Haushaltchemikalien und als Korrosionsschutz weit verbreitet ist.

Chlorvergiftungen äußern sich bei Amphibien durch stumpfe Haut, Schuppenbildung, kleine Püstelchen und Kiemenschäden.

Auch Blei (Blei ist als Beschwerung an vielen Wasser-Pflanzen) ruft Hautschäden hervor. Für Embryonen ist Blei schon in sehr geringer Dosis tödlich. Der Dottersack löst sich auf, die Larven sind gekrümmt und haben neurologische Störungen. Wenn die Larven trotzdem schlüpfen, haben sie meist unterentwickelte Kiemen und sind entwicklungsverzögert. Sie haben Krämpfe und schwimmen im Kreis.

Hochtoxisch sind auch Kadmium , Lithium , Quecksilber , Kupfer und Zinn . Quecksilber kommt häufig in Fungiziden für die Aquaristik vor! Quecksilber schädigt die Spermatogenese und bringt den Hormonhaushalt durcheinander (Anmerkung von Christina: der Testosteronspiegel sinkt, es kann zu Zwitterbildungen kommen oder Tiere erscheinen als anderes Geschlecht!)

Kupfer löst eine erhöhte Schleimabsonderung der Haut hervor sowie Augenentzündungen und Kratzen . Der Herzschlag erhöht sich deutlich!
Bei höheren Temperaturen wirkt Kupfer noch toxischer. Mit Kupfersulfat kann man Embryonen abtöten.

Amphibien reagieren auch empfindlich auf Stickstoff , Phosphor und Kali . Terrestrische Amphibien sterben durch Löschkalk und Zement (Hinweis Mutschmann unveröffentlicht).

Auch PVC ist toxisch für Amphibien, also Vorsicht mit PVC Handschuhen!

Soweit die gefährlichsten Gifte.
Für EDTA und dessen Wirkung gilt:
EDTA gilt als Antioxidanzmittel. Es kann bei Kobalt und Nickelverbindungen als Antidot eingesetzt werden. Da aber dieses Antioxidanz selbst toxisch auf die DNA der Zellen wirkt, muss es 1:1 zu den Giftstoffen eingesetzt werden, da es sonst selbst toxisch wirkt (Hilmy et al 1990)

 

Übersicht von Medikamenten oder Präparaten, welche für Amphibien angewendet werden:

Medikamentenempfehlungen und Dosierungen werden über die Homepage nicht mehr gegeben.

Bitte fragen Sie hierzu im Krankheitsforum über folgende Adresse nach:

www.axolotlforum.de

 

Die Beschreibungen zu Behandlungen und Medikamenten wurden von Christina Allemling erstellt