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Willkommen auf den Internetseiten von www.axolotl-online.de
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Haltung der Axolotl:
Als Dauerlarven verbringen Axolotl normalerweise ihr gesamtes Leben im Wasser. Für ihre Haltung wird dementsprechend eine aquaristische Ausstattung benötigt. Im Aquarium sind Axolotl interessante und unproblematisch zu haltende Tiere.
Temperaturen: Einzig schwer könnte im Sommer die Einhaltung der Temperaturgrenzen sein, die bei 12-23°C Wassertemperatur liegen sollte, 10-25°C sind möglich, wobei 25°C als Hälterungstemperatur nicht überschritten werden dürfen! Bei Temperaturen zwischen 2 und 10°C verfällt der Axolotl ähnlich wie Reptilien in eine Kältestarre, überlebt jedoch unbeschadet. Zu hohe Temperaturen bedeuten für Axolotl großen Stress und steigern die Krankheitsanfälligkeit drastisch.
Maßnahmen bei zu hohen Wassertemperaturen:
- Teilwasserwechsel mit kaltem, frischem Wasser.
- Mit Wasser gefüllte Kunststoffflaschen in das Gefrierteil geben und im gefrorenen Zustand in das Aquarium legen, oder große Kälteakkus verwenden. Wenn die Flaschen voll sind, platzen sie im Gefrierschrank, oder wenn sie in das Aquarium eingelegt werden. Bitte die Flaschen nur zu 3/4 mit Wasser füllen!
- Bei zu hohen Temp. die zusätzliche Wasserdurchlüftung verstärken, da der Sauerstoffgehalt im Wasser mit steigender Temperatur abnimmt.
- Speziell für die Aquaristik angefertigte Kühlventilatoren (Kleinspannung) einsetzen
(Temperatursenkung bezogen auf die Raumluft beträgt bis zu 4°C)
- Ein weiteres Becken für diese Zeiträume z.B. im kühlen Keller als Sommerquartier einrichten.
- Ventilator aus sicherer Entfernung auf das Becken richten. Bei 230 Volt Ventilatoren nicht direkt über, oder am Aquarium verwenden, da bei falscher Handhabung ein lebensgefährlicher Stromschlag droht! Ventilatoren mit Kleinspannung können direkt am Becken eingesetzt werden.
- Klimageräte verwenden.
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Wichtig: Bitte keine chemischen Zusätze in das Wasser geben
Wasserwerte: Der Wasserqualität sollte schon eine größere Bedeutung beigemessen werden. Auch wenn Axolotl nicht so empfindlich auf schlechtere Werte reagieren wie z.B. Fische, sollten diese Werte auch für das Maß der Qualität herangezogen werden. Ein zu hoher pH-Wert (zu viel Basen) ist für Axolotl und Pflanzen ebenso schädlich wie ein zu niedriger pH-Wert (zu viele Säuren). Für Axolotl ist ein pH-Wert zwischen 7 und 7,5 optimal, 6,5 - 8,0 ist möglich. Die Wasserhärte sollte bei mindestens 6° d.H. liegen. Durch den bakteriellen Zersetzungsprozess von Futterresten, Ausscheidungen und abgestorbenen Pflanzenresten wird das Wasser zusätzlich belastet. Je nach pH-Wert werden ungiftiges Ammonium oder giftiges Ammoniak gebildet. Bei einem pH-Wert unter 7 bildet sich ausschließlich Ammonium, bei höheren Werten immer stärker Ammoniak. Einen Gehalt an freiem Ammoniak von mehr als 0,2mg/l würde ich auch für Axolotl als bedrohlich ansehen. Bei solchen Belastungen sollte ein sofortiger Teilwasserwechsel vorgenommen werden. Der Nitritgehalt sollte max. 0,5 mg/l betragen. Ab 0,5 mg/l sollte ein sofortiger Teilwasserwechsel durchgeführt werden. Mit Wassertests aus dem Zoohandel lassen sich diese Werte überprüfen.
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Der Bodengrund:
Ein Bodengrund ist aus Sicht der Axolotl für die Einrichtung eines Aquariums nicht unbedingt erforderlich, allerdings für ein optisch ansprechenderes Aquarium doch zu empfehlen. Es sind nicht nur optische Gründe, die für den Einsatz eines Bodengrundes sprechen, sondern auch praktische Gründe, da auch der Bodengrund die Ansiedelungsfläche für die im Aquarium so wichtigen Bakterien stellt. Axolotl nehmen bei der Nahrungsaufnahme vom Boden grundsätzlich geringe Mengen an Bodengrund auf, welcher bei nicht Eignung zu vorübergehenden Verstopfungen führen kann, oder ein Ausscheiden völlig unmöglich macht. Es wurde vereinzelt von Todesfällen berichtet, welche eindeutig auf den Einsatz von ungeeignetem Bodengrund zurückzuführen waren. Daher sollte der Bodengrund möglichst aus kleinen, nicht zu spitzem Material bestehen, da die Tier, wie bereits erwähnt, beim Aufnehmen der Nahrung durch das Saugschnappen teilweise Bodengrund verschlucken. Idealerweise wählt man ein möglichst rundes Bodensubstrat, welches allerdings nicht überall zu bekommen ist. Hier empfiehlt sich besonders ein Material, welches für die Aquaristik und Terraristik gleichermaßen einsetzbar ist. Es ist ein “kugelrunder” Bodengrund in passender Körnungsgröße, welcher in unterschiedlichen Farbstellungen angeboten wird und auch untereinander gemischt werden kann. Dieser Bodengrund weist eine Körnungsgröße von ca. 2 mm auf und verhindert durch die Beschaffenheit, die weiter oben benannten Probleme.

Die Körnungsgröße sollte bei juvenilen Exemplaren bei bis 3 mm und adulten Axolotln bei max. 5 mm liegen. Welcher Bodengrund zum Einsatz kommt, muss nach persönlichem Geschmack entschieden werden, auch Sand und Aquarienkies sind in passender Körnungsgröße geeignet. Sand bietet den Vorteil, dass Futterreste nicht so leicht im Bodengrund einsickern, andererseits ist ein Kiesboden leichter zu reinigen. Wir selber setzen mittlerweile vorwiegend den oben benannten Bodengrund, Sand und /oder ein spezielles Zeolithgranulat in den Axolotlbecken ein. Auch als alleiniger Bodengrund ist Zeolith in der dementsprechenden Körnungsgröße gut einsetzbar. Einige unserer Aufzuchtbecken haben wir mit speziellem Zeolithgrund ausgestattet. Die Körnung liegt bei 1 - 3mm, damit es beim eventuellen Verschlucken des Zeoliths keine Probleme gibt. Die Aufnahme des Zeoliths durch Axolotl oder auch Fische ist physiologisch völlig unbedenklich, es unterstützt sogar den Stoffwechselprozeß. Auch für den Einsatz als Filtermedium kann es verwendet werden. Zu diesem Zweck empfehlen sich allerdings größere Körnungen (10mm - 3,5cm). Es sollten in der Aquaristik nur qualitativ hochwertige Zeolithe Verwendung finden. Qualitativ hochwertiges Zeolith besitzt viele gute Eigenschaften und empfiehlt sich daher für die Wasseraufbereitung in der Aquaristik und im Teichbau. Im Gartenteich oder Aquarium ist es so möglich, dem Wasser überschüssige Nährstoffe in Form von Ammmonium zu entziehen. Gerade diese überschüssigen Nährstoffe sind die Grundlage für unkontrolliertes Algenwachstum und bei Sauerstoffmangel ein signifikantes Stoffwechselgift für alle Lebewesen im Wasser. Durch den Einsatz von geeignetem Zeolith, ist man in der Lage, die Störung im Nährstoffgleichgewicht zu beseitigen. Da Zeolith ein guter Träger für Mikroorganismen ist, stellt sich ein biologischer Kreislauf ein, der für die Klärung des Wassers wichtig ist. Zeolith ist desweiteren in der Lage, dem Wasser Schwermetalle und andere giftige Stoffe zu entziehen und wirkt pH-Wert stabilisierend. |
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Allgemeines zum Aquarium und der Beckengröße:
Ausgewachsene Tiere können eine Größe von 25 cm leicht überschreiten und erreichen ein Gewicht von bis zu 300 g. Daher können für die Haltung von Axolotln Becken ab 80 cm Länge genutzt werden. Aufgrund ihrer Größe sollte man für 5 Tiere ein Aquarium von mindestens 1 m Länge (z.B. 200 l = 100x40x50) einplanen. Eine Beheizung ist nicht notwendig. Im Gegensatz zur Beleuchtung ist eine Filteranlage durchaus zu empfehlen, da die Axolotl bei guter Fütterung beträchtliche Mengen an Fäkalien ausscheiden. Die durch die Pumpe entstehende Strömung darf nicht zu stark werden und sollte, wenn möglich, ganz vermieden werden. Die Tiere müssen sicheren Halt auf dem Boden finden und werden durch eine zu starke Strömung vermeidbarem Stress ausgesetzt. Axolotl lieben es eher schattig und benötigen nicht unbedingt eine direkte Beleuchtung im Aquarium, was aber normalerweise schon wegen der Pflanzen notwendig ist. Daher muss sichergestellt werden, dass ausreichend schattige Bereiche zum Rückzug vorhanden sind. Höhlen, dichtere Pflanzzonen oder einfach Röhren aus dem Sanitärfachhandel zum Hineinschlüpfen, bieten dem Axolotl die Möglichkeit, sich unbeobachtet zurückzuziehen.
Pflanzen:
Für die Haltung von Axolotln eignen sich Kaltwasserpflanzen, welche keine höheren Temp. über 18°C benötigen. Hier einige Abbildungen geeigneter Pflanzen, die in einem Axolotlbecken ohne Vorbehalte eingesetzt werden können.
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1) Wasserpest (Elodea densa) 2) Hornkraut (Ceratophyllum demersum) 3) Vallisnerien (Vallisneria spiralis) 4) Javamoos 5) Mooskugel (Cladophora Aegagrophila) 6) Wasserlinsen (Lemna Minor)
Wieviele Axolotl passen in mein Aquarium?
Wieviele Axolotl maximal in einem Becken gehalten werden können, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen ist die Beckeneinrichtung mit den geschaffenen Möglichkeiten zum Rückzug zu beachten, zum anderen natürlich die Größe des Aquariums. Ein großes Volumen ist nicht immer gleichzusetzen mit einer Eignung für eine höhere Anzahl an Besatz als bei einem volumenmäßig kleineren Aquarium. Die Höhe des Beckens und damit die Höhe des Wasserstandes sind also für die Festlegung der maximal zu pflegenden Axolotl nicht ausschließlich von Belang, sondern im Wesentlichen auch die Grundfläche, über welche das Aquarium verfügt. Axolotl halten sich fast ausschließlich am Boden des Aquariums auf und benötigen daher eine möglichst große Fläche. Es ist desweiteren zu berücksichtigen, dass das Nettovolumen eines Beckens unter der theoretisch zu erreichenden Volumenangabe liegt.
Liste zur Anzahl der maximal zu haltenden Axolotl in Abhängigkeit zur Beckengröße
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