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Die Metamorphose: Siehe auch Joachim Wistuba, Axolotl, Natur und Tier Verlag, ISBN 3931587355
Diese für die Amphibien typische Umwandlung, die mit dem Wechsel des Lebensraumes einhergeht und aus den aquatischen, über Kiemen und Haut atmenden Larven lungenatmende , terrestrische Adulttiere entstehen lässt. Anders als bei der Metamorphose vieler Insekten fehlt bei der Umwandlung der Amphibien ein Ruhestadium, das etwa dem der Schmetterlingspuppe entspricht. Lurchlarven sind aufgrund der Umwandlung ihrer Organsysteme gezwungen, zumindest in der Phase des Umwandlungsgeschehens die Nahrungsaufnahme weitgehend einzustellen aber echte Pausen finden während der Metamorphose nicht statt. Die Metamorphose dieser Wirbeltiere ist ein fortbestehendes Entwicklungsergebnis, dass in aller Regel mit dem Landgang abschließt. Anlass zur Metamorphose können Änderungen der Umgebungsbedingungen sein oder endogene Ursachen wie eine Veränderung des Hormonhaushaltes. Für die Auslösung und Regulation der Metamorphose ist das Hormon Thyroxin verantwortlich. Auch Axolotl können vollständig metamorphosieren ( siehe nebenst. Abb ) wenn ihnen von außen solche Schilddrüsenhormone verabreicht worden sind. Geringe Gaben von Thyroxin, Trijodthyronin oder Thyroidea stimulierendem Hormon können zur vollständigen Metamorphose führen. Der metamorphosierte Axolotl ähnelt stark dem verwandten Tigersalamander in Aussehen und Haltung. Die Verabreichung der Hormone ist nur in einer bestimmten Lebensphase erfolgreich. Werden sie zu früh verabreicht, reagiert das Tier nicht auf die Gabe, werden sie zu spät verabreicht, kommt es nur partiell zu Umwandlungserscheinungen oder endet häufig mit dem Tod.(Wistuba 2000)
Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass jedem Halter von der Durchführung solcher Experimente dringend abgeraten wird. Solche Experimente stellen einen Tierversuch dar und sind durch die zuständige Behörde genehmigungspflichtig. Fehlt diese Genehmigung, macht er sich strafbar. Außerdem riskiert jeder Halter das Leben seines Tieres.
Es gibt wenige Exemplare, die durch die Metamorphose gelangen (siehe nebenstehende Abbildungen) wie man glaubt, auch ohne künstliche Verabreichung eines Hormonpräparates. In diesem Fall entwickeln sie sich zu einer Art Tigersalamander. Ausgelöst wird eine solche Spontanumwandlung aber immer durch eine zufällige Verabreichung eines Hormones z.B. durch Beimengungen von Schilddrüsengewebe im Futter.
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