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Frank Ambrock
Am Zuggraben 2
29356 Bröckel

Autoren:
Christina Allmeling
Dr. Ilse Jacobsen
Timm Reinhardt
Ralph Kopp
Frank Ambrock

Update: 25.06.2010

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Die Metamorphose:
Siehe auch Joachim Wistuba, Axolotl, Natur und Tier Verlag, ISBN 3931587355

Diese für die Amphibien typische Umwandlung, die mit dem Wechsel des Lebensraumes einhergeht und aus den aquatischen, über Kiemen und Haut atmenden Larven lungenatmende , terrestrische Adulttiere entstehen lässt. Anders als bei der Metamorphose vieler Insekten fehlt bei der Umwandlung der Amphibien ein Ruhestadium, das etwa dem der Schmetterlingspuppe entspricht. Lurchlarven sind aufgrund der Umwandlung ihrer Organsysteme gezwungen, zumindest in der Phase des Umwandlungsgeschehens die Nahrungsaufnahme weitgehend einzustellen aber echte Pausen finden während der Metamorphose nicht statt. Die Metamorphose dieser Wirbeltiere ist ein fortbestehendes Entwicklungsergebnis, dass in aller Regel mit dem Landgang abschließt. Anlass zur Metamorphose können Änderungen der Umgebungsbedingungen sein oder endogene Ursachen wie eine Veränderung des Hormonhaushaltes. Für die Auslösung und Regulation der Metamorphose ist das Hormon Thyroxin verantwortlich. Auch Axolotl können vollständig metamorphosieren ( siehe nebenst. Abb ) wenn ihnen von außen solche Schilddrüsenhormone verabreicht worden sind. Geringe Gaben von Thyroxin, Trijodthyronin oder Thyroidea stimulierendem Hormon können zur vollständigen Metamorphose führen. Der metamorphosierte Axolotl ähnelt stark dem verwandten Tigersalamander in Aussehen und Haltung. Die Verabreichung der Hormone ist nur in einer bestimmten Lebensphase erfolgreich. Werden sie zu früh verabreicht, reagiert das Tier nicht auf die Gabe, werden sie zu spät verabreicht, kommt es nur partiell zu Umwandlungserscheinungen oder endet häufig mit dem Tod.(Wistuba 2000)

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            Dieses Exemplar entwickelte sich ohne Zugabe von Hormonen zur Landvariante!

Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass jedem Halter von der Durchführung solcher Experimente dringend abgeraten wird. Solche Experimente stellen einen Tierversuch dar und sind durch die zuständige Behörde genehmigungspflichtig. Fehlt diese Genehmigung, macht er sich strafbar. Außerdem riskiert jeder Halter das Leben seines Tieres.

Es gibt wenige Exemplare, die durch die Metamorphose gelangen (siehe nebenstehende Abbildungen) wie man glaubt, auch ohne künstliche Verabreichung eines Hormonpräparates. In diesem Fall entwickeln sie sich zu einer Art Tigersalamander. Ausgelöst wird eine solche Spontanumwandlung aber immer durch eine zufällige Verabreichung eines Hormones z.B. durch Beimengungen von Schilddrüsengewebe im Futter.

 

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Nach einem Hinweis eines Besuchers dieser Seite gilt,

Das Umwandeln zur Landvariante (unter welchen Bedingungen auch immer!) stellt einen Tierversuch dar und ist von der Behörde zu genehmigen. Derartige Genehmigungen werden in Europa ausschließlich für streng definierte wissenschaftliche Vorhaben ausgestellt.

Eine Umwandlung durch Veränderung der Umweltbedingungen ist NICHT möglich. (Ein Versuch in diese Richtung verstößt gegen den Tierschutz- es wäre Tierquälerei!) Es handelt sich bei der Axolotl-Neotenie eindeutig um eine genetisch bedingte Unterversorgung mit Parathormon (Schilddrüsenhormon). Stellt also nur bedingt eine Anpassung dar. Beobachtete Spontanumwandlungen, wie sie durch die ältere Literatur geistern, sind folglich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entweder Fehlbeobachtungen (wie etwa Artverwechslungen!) oder es wurde unbewusst Parathormon zugeführt.

Die Umwandlung mittels Parathormon bedarf keiner exakten Dosierung. Das einfache Vorhandensein dieser Substanz in einer überschwelligen Dosierung ist vollkommen ausreichend. Wobei die Quelle nebensächlich ist. Auch menschliches Parathormon würde funktionieren. Die Substanz selbst ist bei allen Wirbeltieren chemisch identisch. Folglich ist es in vielen Fällen eben nicht ausschließbar, dass die Substanz vorhanden war, wenn es zu einer scheinbar umweltbedingten Umwandlung kam.

Metamorphosierte Axolotl sind nicht weniger lebensfähig als ihre neotenen Artgenossen. Sie gehen zur Fortpflanzung ins Wasser zurück und produzieren neotene Nachkommen. Ein Problem dürfte aber sein, wenn zu alte Tiere umgewandelt werden. Diese scheinen den Prozess tatsächlich schlecht zu verkraften. Aber halbwüchsige Tiere, einer m.o.w. beliebigen Parathormondosis ausgestzt, wandeln sich problemlos um und leben tadellos weiter.