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Die Paarungsbereitschaft wird, wie bereits beschrieben, durch äußere, jahreszeitliche Faktoren ausgelöst. Das Steigen der Wassertemperaturen, die Zunahme der hellen Tageszyklen und einige weitere Faktoren lösen die Paarungsstimmung aus. Ein Paarungsbereites weibliches Tier wird durch die Absonderung eines besonderen Duftes ihren Zustand mitteilen. Das männliche Exemplar nimmt nun diesen Geruch war und sucht mittels seines Geruchssinnes das passende, paarungsbereite Weibchen. In dieser Zeit laufen die meisten vorhandenen männlichen Axolotl mit dick geschwollener Kloake und stark durchbluteten Kiemenästen durch das Becken und bringen so eine ungewohnte Unruhe in die ansonsten von Ruhe strotzende Gesellschaft. Sie schubsen dabei, mit dem Kopf zum Boden gesenkt, das weibliche Exemplar umher um so an der Kloake und dem abgesonderten Duft das paarungsbereite Weibchen zu finden. Ist es dann gefunden, sondert das männliche Exemplar eine, oder auch mehrere Spermatophore ab, das sind die kleinen, gallertartigen, an Vulkankegel erinnernde Träger der Spermien, welche als kleine weißliche Spitze zu erkennen sind.
Diese Spermien werden nun chemotaktisch über die Kloake des Weibchens aufgenommen, indem es ihre Kloake wiederum in der Nähe der Spermatophore in Position bringt. Dabei kann es vorkommen, dass nicht nur Spermien eines Axolotlvaters aufgenommen werden, sondern einer ganzen Anzahl an unterschiedlichen Männchen zeitgleich als „Samenspender“ in Frage kommen. Die eigentliche Befruchtung findet dann im Körper der Axolotldame statt.
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