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Frank Ambrock
Am Zuggraben 2
29356 Bröckel

Autoren:
Christina Allmeling
Dr. Ilse Jacobsen
Timm Reinhardt
Ralph Kopp
Frank Ambrock

Update: 25.06.2010

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Vergesellschaftung:

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Axolotl um einen “Jäger“ handelt, ist die Vergesellschaftung mit andern Arten nicht ganz unproblematisch. Entweder spielt der Axolotl die Rolle des “Jägers“ oder er wird auch schnell zum Opfer.
Diese Seite beschreibt nachfolgend, welche Arten zur Vergesellschaftung geeignet erscheinen und welche man besser meiden sollte. Sicherlich ist diese Aufzählung nicht vollständig, aber sie entspricht den derzeitig gesammelten Erfahrungen vieler Axolotlhalter und Züchter.

Zur Vergesellschaftung geeignete Arten:

Guppy, Kardinalfische, Zebrabärblinge:

Liebhabern und Züchtern dieser Fische wird jetzt die Zornesröte ins Gesicht getrieben, aber da diese Arten dem Axolotl niemals gefährlich werden können und sogar schnell in die Nahrungskette des Axolotl aufgenommen werden, stellen sie aus Sicht des Axolotl ideale “Partner“ zur Vergesellschaftung dar. Die Wassertemperatur soll bei dieser Vergesellschaftung allerdings nicht unter 20°C sinken, da auf Dauer noch niedrigere Temperaturen dem Guppy nicht zugemutet werden dürfen.
Die Fruchtbarkeit der Guppys zum Beispiel
ist ja weitreichend bekannt, so wird er sich auch im eher kalten Wasser des Axolotl vermehren. Da sich Guppys vorwiegend in den oberen Wasserregionen aufhalten und Axolotl am Boden, haben die Guppys geringfügig bessere Aussichten, diese Vergesellschaftung länger als 1 - 2 Tage zu überstehen. Andererseits vergeht sich der Guppy nicht, wie viele anderen Fische, an den Kiemenästen des Axolotl. Infos zu Guppys unter www.guppy.de

 

 

Wasserschnecken:

Schnecken eignen sich grundsätzlich zur Vergesellschaftung mit Axolotln, da sie aufgrund der Langsamkeit und der allgemeinen Konstitution dem Axolotl nicht gefährlich werden können. Der Nachwuchs der Schnecken dient dem Axolotl auch teilweise als Nahrung. Ob Posthornschnecke, Turmdeckelschnecke, Apfelschnecke oder Spitzschlammschnecke, sie sind alle durchaus für die Vergesellschaftung geeignet. Größtenteils werden auch sie auf dem Speiseplan des Axolotl aufgenommen. Nur große Exemplare, welche nicht in das Maul des Axolotl passen, sind davor sicher. Im Falle der Vergesellschaftung mit Posthornschnecken oder Turmdeckelschnecken gilt, die Wassertemperaturen nicht unter 18°C sinken zu lassen, da es sich bei diesen Arten um Warmwassertiere handelt.  Infos zu Wasserschnecken unter www.gastropoda.de

 

 

Zur Vergesellschaftung nicht geeignete Arten:

Barsche:

Barsche jeglicher Art sind ebenfalls ”Jäger“ und werden daher auch zum Feind des Axolotl. Schnell werden sie dem Axolotl seine Kiemenäste verstümmeln und auch der restliche weiche Körper schmeckt ihnen sicherlich vorzüglich.
Aus diesem Grund bitte unbedingt Abstand halten von dieser Vergesellschaftung.

Schmerlen:

Fische wie z.B. die Prachtschmerle vergeht sich sehr schnell an Axolotln. Bevorzugt junge Axolotl werden schnell zum Opfer dieser sehr schönen Fische und regelrecht “geschlachtet“.
Leider habe ich diese Erfahrung am Leibe meiner eigenen Nachzucht sammeln müssen, als ich die jungen Axolotl mit einer Länge von ca. 8 – 10 cm in ein mit 2 Prachtschmerlen und Guppys bestücktes Becken einsetzte. Infos zu Schmerlen unter
www.schmerlen.de

 

 

Welse:

Grundsätzlich ist von der Vergesellschaftung von Welsen mit Axolotln abzuraten. Bei Gefahr stellt der Wels seine Stacheln auf und verkeilt sich so im Maul des Axolotl. Wenn der Axolotl versucht, den Wels auszuspucken, wird das nicht mehr gelingen und so würde Jäger und Gejagter elendig verenden. Zumindest wären Verletzungen zu befürchten, die ein sich bedroht fühlender Wels einem Axolotl durch seine Stacheln zufügen könnte. Infos unter www.welse.net

 

 

Schildkröten:

Schildkröten eignen sich niemals zur gemeinsamen Haltung mit Axolotln. Auch wenn man es den Schildkröten nicht zutraut, so sind sie “kompromisslose Jäger“ und werden den Axolotl, der ihnen in keiner Weise irgendetwas entgegenzusetzen hätte, erbeuten. Infos zu Wasserschildkröten unter www.zierschildkroete.de